Gibt es Gott – Eine Frage, die uns alle umtreibt

Gibt es Gott? – Die Frage reizt zur Diskussion. Viele Menschen behaupten, es wäre ihnen völlig gleichgültig, ob es einen Gott gibt. Stattdessen verschreiben sie sich dem Erhalt der Natur, dem Wohlergehen ihres Nachwuchses, oder dem Klimaschutz. Viele hehre Ziele stehen gerade auf dem Banner derer, die nichts mit Gott zu tun haben wollen.

Für mich scheint es ein Widerspruch, sich Zielen zu widmen, die auf die Zukunft abzielen, wenn man nicht an etwas glaubt, das über die eigene Existenz weit hinausreicht – also an Gott.

Für mich ist es Gott, der uns erkennen lässt, dass wir – obwohl nur ein kleines Staubkorn – wichtig sind in der Zusammenwirkung für ein großes Ganzes. Nur durch Gott bekommt jeder einzelne von uns Bedeutung. Das ist das Geheimnis: Gott ist – und wir mit ihm. Denn Gott hat uns geschaffen. Wir sind nichts aus uns selber. Gott hat uns den Atem eingehaucht. Deshalb dürfen wir sein. Es ist nichts Geringeres als Gottes Geist, der uns am Leben erhält.

Die Logik von Werden und Sterben

Am Ende unseres Lebens hauchen wir unseren Geist aus. Wir gehen dahin von wo wir gekommen sind: Zu Gott selbst.

Wenn wir uns Werden und Vergehen einmal anschauen, gibt es nur eine Antwort: Natürlich geht die Seele am Ende zu Gott. Also gibt es einen Gott.

Ist die Existenz Gottes beweisbar?

Ganz ehrlich: Wäre die Existenz Gottes beweisbar, gäbe es keinen Gott. Was sind menschliche Beweise? Nichts. Darum lässt sich Gott nicht beweisen. Gerade die Nichtbeweisbarkeit ist der Beweis für die Existenz eines Gottes. Nur irdische Dinge lassen sich beweisen. Gott ist allerdings größer und weit außerhalb all dessen, was ein Mensch je erdacht hat. Deshalb kann man ihn nicht beweisen. Umso wichtiger ist der Glaube.

Was ist Glaube?

Glaube ist nicht, dass ich irgendwelche Märchen für wahr halte. Glaube hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. Wenn ich jemandem glaube, dann vertraue ich darauf, dass seine Aussage der Wahrheit entspricht. Genauso ist es, wenn ich an Gott glaube. Ich vertraue ihm. Außerdem vertraue ich darauf, dass viele Menschen, die zur Zeit der Bibel gelebt haben, oder auch die Kirchenväter, Märtyrer und viele Heilige Wunder bezeugt haben. Sie alle erzählten von dem Glauben, der mir wichtig geworden ist. Deshalb glaube ich an Gott und an Jesus Christus, der für mich gestorben ist.

Ich vertraue Gott und ich vertraue Jesus Christus. Und ich glaube daran, dass ich eines Tages ewig leben werde. Bei Gott und bei Jesus.

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